SONNENKÖNIG, KANONENDONNER UND PATER SERAPHICUS
Französische Orgelmusik vom ancien régime bis heute
Werke von Couperin, Balbastre, Lefébure-­Wély, Franck, Vierne, Hakim
Wie erging es einem als Organist während der französischen Revolution? Nicht sehr gut – man musste schon froh sein, wenn die Pfeifen der Orgel nicht zu Kanonenkugeln umgeschmolzen wurden und man seinen Posten behalten konnte, weswegen der ‚Citoyen’ Balbastre eifrigst die ‚Marseillaise’ intonierte. Da erging es einem François Couperin zu Zeiten Louis XIV. schon besser mit der Prachtentfaltung in der Chapelle Royale des Versailler Schlosses. Nach der Revolution durfte die Orgel dann leichten Fusses die Bourgeoisie des Second Empire amüsieren, bevor César Franck Ordnung in die Sache brachte und mit der zweiten französischen Orgelschule das Fundament für eine bis heute andauernde Brillanz legte.

Bild: Eugène Delacroix (1798-1863) "Le 28 juillet - La Liberté guidant le peuple" | Musée du Louvre Paris | Foto: Erich Lessing Culture and Fine Arts Archives (s. Impressum)
ZU GAST BEI ALBERT BARON DE L’ESPÉE
MUSIK AUS STE. CLOTILDE, PARIS
DER GROSSE KANTOR
VICTORIA! ORGELMUSIK ZU OSTERN
DURCH DAS JAHR MIT OLIVIER MESSIAEN
ZAHLENSPIELE
CRUCIFIXUS